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Anmeldung Sanitätswachdienst

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Ansprechpartner

Herr
Alexander Fischer

Tel: 0175 37 43 118
info[at]drk-altena[dot]de 

Lüdenscheider Str. 10
58762 Altena

 

Bei der Planung eines Sanitätswachdienstes gibt es einiges zu beachten:

Sie planen ein Sportfest, ein Konzert, ein Event? Auch bei Ihnen stellen wir gerne einen Sanitätswachdienst zur Verfügung. Nehmen Sie einfach telefonisch Kontakt mit uns auf oder geben Sie uns alle Informationen mit diesem Formular. Bitte füllen Sie es vollständig aus.

Wir errechnen dann den sanitätsdienstlichen Bedarf und nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

Älterer Herr wird auf Trage aus dem Haus getragen

Bitte kümmern sie sich frühzeitig um den Sanitätsdienst. Denn bedenken Sie: Wir sind ehrenamtliche Helfer und leisten die Sanitätswachdienste in unserer Freizeit ab. Um Ihre Termine rechtzeitig mit unseren Helfern abstimmen zu können, ist es erforderlich, mindestens einen Monat im vorhinein die Sanitätswache anzufordern. Bei mehrtägigen Veranstaltungen ist der Planungsaufwand natürlich noch größer, damit ihre Aktion auch komplett betreut werden kann.

Planungsgrundlagen

Eine große Masse von Menschen, die sich bewegt oder auf engem Raum zusammen drängt, stellt bereits durch ihr Vorhandensein ein erhebliches Gefährdungspotential dar. Geringfügige äußere Anlässe können bereits hohe Zahlen Betroffener indizieren. Dabei kann als Grundannahme von einem Anteil von 1% betroffener Personen ausgegangen werden. Geht man weiterhin davon aus, dass eine Einsatzkraft bis zum Eintreffen von Reserven maximal 3 Personen mit sanitäts- oder betreuungsdienstlichen Hilfeleistungen versorgen kann, bedeutet dies, dass als untere Grenze mindestens 1 Helfer/in pro 300 Besucher anwesend sein muss.
Ist abzusehen, dass Schadensereignisse üblicherweise nicht die Gesamtheit der Besucher betreffen werden, kann diese Zahl bis auf 1 Helfer/in pro 1.000 Besucher verringert werden (dies ist z.B. der übliche Kräfteansatz in Fußballstadien, soweit nicht besondere Gefährdungsmomente hinzutreten).
Hinzu kommen die notwendigen Führungs- und Funktionskräfte sowie die Besatzungen der Einsatzfahrzeuge. Darüber hinaus müssen, soweit nach den oben dargestellten Überlegungen erforderlich, mindestens wiederum
1 Helfer/in pro 1.000 Besucher in Voralarm versetzt sowie die gleiche Anzahl in Alarmwarnung sein. Auch hier sind die Führungs- und Funktionskräfte nicht mitgezählt.

Veranstaltungen mit geringer Gefahrenneigung
Mindestens 1 Einsatzkraft je 1.000 Zuschauer, jedoch niemals weniger als zwei Einsatzkräfte! Auf den Einsatz von RTW und KTW kann hier üblicherweise verzichtet werden, jedoch muss eine Telefon- oder Funkverbindung zur zuständigen Leitstelle vorhanden sein.

Das Sanitäterteam leitet bei einem Notfall alle erforderlichen diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und Frühdefibrillation) ein, veranlaßt einen Notruf und übergibt den Patienten an den Notarzt / Rettungsdienst.

Zur Ausstattung der Helfer gehört ein Sanitätsrucksack nach DIN 13155 zusätzlich mit Sauerstoff und Sofortkältepack.

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Veranstaltungen mit mittlerer Gefahrenneigung
Mindestens 1 Einsatzkraft je 500 Zuschauer, jedoch nicht weniger als zwei Einsatzkräfte!
Der Einsatz von RTW und/oder KTW ist - nach Abstimmung mit dem Träger des Rettungsdienstes - dann angezeigt, wenn die Gefahr besteht, dass sich bei Schadenfällen durch Blockierung von Zufahrtswegen das Eintreffen von Fahrzeugen des Rettungsdienstes verzögern kann. Sprechfunkverbindung der Einsatzkräfte untereinander (Handsprechfunkgeräte) sowie zur Leitstelle ist erforderlich.

Das Sanitäterteam leitet bei einem Notfall alle erforderlichen diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und Frühdefibrillation) ein, veranlaßt einen Notruf und übergibt den Patienten an den Notarzt / Rettungsdienst.

Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert. Die Einsatzbereitschaft am Veranstaltungsort bleibt bei Patiententransporten erhalten.

Zur Ausstattung der Helfer gehört ein Sanitätsrucksack nach DIN 13155 zusätzlich mit Sauerstoff und Sofortkältepack. Außerdem Tragen, Vakuummatratze, Stifneck, Notfallarztkoffer, Defi-Halbautomat.

Falls erforderlich wird zusätzlich ein Notfallkrankenwagen (KTW DIN EN 1789 Typ B) eingesetzt.

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Veranstaltungen mit hoher Gefahrenneigung
Mindestens 1 Einsatzkraft je 300 Zuschauer, jedoch nicht weniger als eine Sanitätsgruppe!
Zusätzlich ist - nach Absprache mit dem Träger des Rettungsdienstes - mindestens 1 RTW vorzuhalten. Je nach Größe der Veranstaltung ist darauf zu achten, sowohl Kräfte des Sanitätsdienstes als auch Kräfte des Betreuungsdienstes einzusetzen. Sprechfunkverbindung der Kräfte untereinander, zu den Kraftfahrzeugen und Unfallhilfsstellen sowie - für den Einsatzleiter - zur Leitstelle und ggf. anderen eingesetzten Kräften und Organisationen ist erforderlich. Die Teams führen die bei Notfällen erforderlichen diagnostischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen durch und transportieren Verletzte in Kliniken. Die Einsatzbereitschaft bleibt
bei Patiententransporten erhalten.

Zur Ausstattung der Helfer gehört ein Sanitätsrucksack nach DIN 13155 zusätzlich mit Sauerstoff und Sofortkältepack. Außerdem Tragen, Vakuummatratze, Stifneck, Notfallarztkoffer, Defi-Halbautomat
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Außerdem werden Rettungswagen (RTW) und Krankenwagen (KTW) eingesetzt.

Folgende Sachverhalte sind zwischen dem Veranstalter und dem DRK abzuklären:

- Handelt es sich um eine sogenannte "gefahrgeneigte Veranstaltung"?

- Ist die Betreuung der Veranstaltung (einschließlich Reserven für mögliche
Lageverschärfungen) mit dem eigenen Helfer- und Ausrüstungspotential möglich?

- Sind die durch den Einsatz entstehenden Kosten gedeckt?

- Der rechtliche Unterschied zwischen "Sanitätsdienst bei Veranstaltungen" und "Rettungsdienst" im Sinne des Rettungsdienstgesetzes NRW ist vielen Veranstaltern nicht geläufig. Daher muss deutlich gemacht werden, dass die angeforderte sanitätsdienstliche Versorgung einer Veranstaltung nicht gleichzeitig auch die Sicherstellung des Rettungsdienstes bedeutet. Soweit dies von der Gefahrengeneigtheit der Veranstaltung her erforderlich ist, muss daher neben dem Sanitätsdienst auch an - durch den Träger des Rettungsdienstes durchzuführende - rettungsdienstliche Planungen gedacht werden.

- Häufig erkennen Veranstalter in der Planungsphase neben den Vorbereitungen für einen ausreichenden Sanitätsdienst nicht die Notwendigkeit, auch betreuungsdienstliche Vorkehrungen zu treffen. Hier ist es Aufgabe der an den Absprachen und der Planung beteiligten DRK-Führungskräfte entsprechende Hinweise zu geben, um auch die
betreuungsdienstlichen Aspekte zu berücksichtigen.

Kostenregelung

Wie können wir in der Zukunft finanziell überleben? Vor dieser Frage stehen heute mehr den je auch die Hilfsorganisationen. Steigende Ansprüche seitens der Veranstalter und der Bürger und erhöhte gesetzliche Auflagen haben auch Folgen für das Rote Kreuz.

  • Kostensteigerung bei der Ausstattung der Einheiten

  • höherer Ausstattungsstandard der Einsatzfahrzeuge

  •  gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsbekleidung der Helfer/innen

  •  drastisch erhöhte Ausbildungskosten

Dem stehen gegenüber:

  •  sinkende Spendenbereitschaft in der Bevölkerung

  • sinkende öffentliche Zuschüsse

  • zurückgehende Beteiligung des Katastrophenschutzes 

  • notwendige Ersatzbeschaffung aus eigenen Mitteln

Trotzdem legt das Deutsche Rote Kreuz größten Wert darauf, allen seinen Aufträgen gerecht zu werden.
Bei der Mittelverwendung unterliegt es jedoch engen Grenzen.
Vor diesem Hintergrund hat der DRK - Ortsverein Altena / Nachrodt-Wiblingwerde folgenden Rahmen zur Deckung seiner Selbstkosten festgelegt:

Personaleinsatz
 

. je Einsatzstunde
 1  Sanitätshelfer/in
 1  Betreuungshelfer/in
 1  Rettungshelfer/in
 1  Rettungssanitäter/in
 1  Rettungsassistent/in
7,50 EUR
(zuzügl. Verpflegung)
 1  Notarzt/ärztinnach Vereinbarung


 
 

Sofern der Veranstalter keine ausreichende und angemessene Verpflegung für die Einsatzkräfte sicherstellt, sind Verpflegungskosten in Höhe der im DRK üblichen Regelsätze (15,00 €/Helfer) zusätzlich ansetzbar ("Verpflegungssätze").

 

Rettungsmittel
 

. je Einsatzstunde bei Tagesveranstaltungenje Einsatztag bei Mehrtagesveranstaltungen

1    Kombi

 12,00 EUR70,00 EUR
1 KTW/DIN 22,00 EUR160,00 EUR
1 RTW/DIN 60,00 EUR

290,00 EUR

Gegebenenfalls ist neben dem Einsatz von Fahrzeugen auch der Betrieb eines stationäre Behandlungsraumes sinnvoll oder erforderlich. Für Aufbau und Betrieb eines Behandlungsraumes werden pro Veranstaltung EUR 120,- berechnet. 

Alle Preise inclusive Mehrwertsteuer.

(Stand: Januar 2019)

Strom, Wasser, Parkfläche

Beim Einsatz einer Sanitätsstation/eines Sanitätszeltes sorgt der Veranstalter für einen verkehrsgünstig gelegenen und vom Rettungsdienst jederzeit erreichbaren und befestigten Stellplatz in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Veranstaltungsortes. Dies gilt auch für den Standort eines RTW. 

Er stellt einen Stromanschluss sowie ggf. einen Wasseranschluss zur Verfügung.